VDIV Deutschland zeichnet „Immobilienverwalter des Jahres 2021“ aus

2021-09-2407:11

Das Hannoveraner Familienunternehmen Gundlach GmbH & Co. KG Haus- und Grundstücksverwaltung ist der „Immobilienverwalter des Jahres 2021“. Das gab der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV Deutschland) bekannt. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Festabends des 29. Deutschen Verwaltertages in Berlin statt. Die Plätze zwei und drei belegen Unternehmen aus Rostock und Geestland. 

Das Hannoveraner Familienunternehmen » Gundlach GmbH & Co. KG Haus- und Grundstücksverwaltung ist der „Immobilienverwalter des Jahres 2021“. Das gab der Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV Deutschland) bekannt. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Festabends des 29. Deutschen Verwaltertages in Berlin statt. Die Plätze zwei und drei belegen Unternehmen aus Rostock und Geestland.   

Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Nachhaltigkeit, Effizienz & Arbeitsplatzorganisation: der moderne Immobilienmanager“. Gesucht waren WEG- und Mietverwaltungen, die sowohl in dem von ihnen verwalteten Wohnungsbestand als auch in der Büroorganisation verstärkt auf Nachhaltigkeit achten und ihre Arbeitsabläufe auf eine neue, effiziente Basis stellen.

Die Preisträger

Das jahrzehntelange zielgerichtete und kontinuierliche Engagement der » Gundlach GmbH & Co. KG Haus- und Grundstücksverwaltung für Nachhaltigkeit und Effizienz hat die Fachjury überzeugt. Bei Planungs- und Investitionsentscheidungen sowohl im Unternehmen selbst als auch in der Verwaltung der Immobilien werden systematisch und initiativ auch ökologische Anforderungen berücksichtigt. Ziel ist, im Unternehmensverbund umweltfreundliche und gesund Arbeits- und Wohnumfelder zu schaffen. Transparenz, schnelle und umfangreiche Kommunikation im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden haben einen besonderen Stellenwert im Unternehmen. Diesem Anspruch wird der Erstplatzierte durch einen besonders hohen Digitalisierungsgrad gerecht. Den Erfolg des Unternehmens belegen nicht nur zahlreiche Auszeichnungen sondern auch eine Erhöhung des Bestandes von 2.200 auf 4.000 Wohneinheiten in den vergangenen fünf Jahren.

Die strategische Unternehmensplanung des zweitplatzierten Unternehmens » DICK Immobilienmanagement mit Büros in Rostock und Berlin war von Anfang an darauf ausgerichtet, die Dienstleistungen so modern wie möglich zu erbringen. Moderne Arbeitsplätze sind attraktive Arbeitsplätze, so das Credo. Dafür hat das Unternehmen systematisch ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem aufgebaut. Seit 2012 ist es nach ISO 14001 zertifiziert. Durch die Einführung der ISO-Zertifizierung, die Implementierung einheitlicher Abläufe und die Umstellung auf vollständig digitale Arbeitsweise hat das Unternehmen einen Effizienzgewinn von über 20 Prozent erzielt. Unter der Überschrift Nachhaltigkeit unternimmt der Zweitplatzierte beachtliche Anstrengungen zur Vermeidung von CO2-Emissionen – von der Umstellung der eigenen Fahrzeugflotte bis zum Abschluss von Rahmenverträgen mit Lieferanten von Energie aus erneuerbaren Quellen für die verwalteten Objekte.

» Polzin ImmoService mit Sitz in Geestland wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Der größte Anbieter von Wohnraum und der größte Verwalter in der Stadt hat den hohen Anspruch, Premium-Verwalter für Wohnungseigentümer und Mietobjekte in Geestland, Bremerhaven und Cuxhaven zu sein. Mit seinem jungen Team realisiert das Unternehmen seit Jahren konsequent eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die regelmäßig fortschrieben wird. Sie beinhaltet zu Themenfeldern wie Finanzplanung, Personalmanagement, Mobilität und Energieeffizienz konkrete Maßnahmenkataloge. Das Unternehmen baut auf regionale Vernetzung, frühen Kundenkontakt sowie Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung durch Digitalisierung. Die Erfolge sind sichtbar: Der Anteil klimaschonender Technischer Gebäudeausrüstung in eigenen und fremden Immobilien ist hoch, das Unternehmen ist der erste Hausverwalter der Region mit KfW und regionalen BAB Krediten für WEGs. 

„Nachhaltiges Management des eigenen Unternehmens und der verwalteten Immobilien ist eine Herausforderung und eine Querschnittsaufgabe für die moderne Immobilienverwaltung“, betonte VDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler. „Unsere drei Preisträger machen vor, wie es gelingen kann. Die Summe aller Einzelmaßnahmen und die verantwortungsvolle Implementierung im Unternehmen, vor allem aber ihre Evaluation und Zukunftsgewandtheit haben uns überzeugt. Wir freuen uns, ihre Erfolgskonzepte auszeichnen zu können. Sie verfügen über großes Nachahmungspotenzial für die gesamte Branche.“

VDIV Deutschland UND EBZ vergeben erneut Stipendien 

Ein zweiter Höhepunkt des Festabends war die Vergabe der begehrten Stipendien. Bereits zum siebten Mal verlieh der VDIV Deutschland gemeinsam mit dem EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft jeweils ein Stipendium für die Weiterbildung im Fernlehrgang „Geprüfte/r Immobilienfachwirt/in“ (IHK/EBZ) sowie zur Ausbildung im Fernlehrgang „Immobilienverwalter/in“ (IHK). Die diesjährigen Stipendiaten kommen aus Fronhausen und Ludwigshafen.

Das Booklet zur Preisverleihung finden Sie hier: » www.vdiv.de/publikationen

Die Videos zu unseren Preisträgern können Sie auf unserem » YouTube-Kanal ansehen.

VDIV-Deutschland-Präsident Heckeler: Künftige Regierung muss rechtssichere gesetzliche Lösung für reine Online-Eigentümerversammlungen schaffen

2021-09-2308:10

Vor rund 900 Fachbesuchern und Gästen hat Wolfgang D. Heckeler, Präsident des Verbandes der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV Deutschland) am Morgen den 29. Deutschen Verwaltertag in Berlin eröffnet. Drei Tage vor der Bundestagswahl steht die wichtigste Veranstaltung der Verwalterbranche unter dem Motto „Die Zukunft gestalten“. Schwerpunkte bilden Chancen und Herausforderungen des reformierten Wohneigentumsgesetzes sowie Veränderungen in der Branche durch die zunehmende Digitalisierung.  

29. Deutscher Verwaltertag eröffnet

Vor rund 900 Fachbesuchern und Gästen hat Wolfgang D. Heckeler, Präsident des Verbandes der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV Deutschland) am Morgen den 29. Deutschen Verwaltertag in Berlin eröffnet. Drei Tage vor der Bundestagswahl steht die wichtigste Veranstaltung der Verwalterbranche unter dem Motto „Die Zukunft gestalten“. Schwerpunkte bilden Chancen und Herausforderungen des reformierten Wohneigentumsgesetzes sowie Veränderungen in der Branche durch die zunehmende Digitalisierung.  

Präsident Heckeler resümierte in seiner Eröffnungsrede die Reform des Wohnungseigentumsrechts. „Sie ist das Ergebnis eines über acht Jahre langen Diskussionsprozesses auf den unterschiedlichsten Ebenen – in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit, aber auch in der Verwaltungsbranche und in unserem Verband. Mit einer klaren Strategie war der VDIV Deutschland über die gesamte Zeit eng in den Gesetzgebungsprozess eingebunden. In Anhörungen und informellen Gesprächen haben wir immer wieder Vorschläge für die Gestaltung der Gesetzesnovelle eingebracht und sie damit an zahlreichen Stellen maßgeblich geprägt“, so Heckeler. „Die Reform ist gelungen! Wir haben viel erreicht.“

Der VDIV-Deutschland-Präsident begrüßte, dass Immobilienverwaltung nun deutlich mehr Verantwortung übernehmen. „Damit wird das Berufsbild attraktiver. Angesichts des allgegenwärtigen Fachkräftemangels ist das ein wichtiger Punkt.“ Positiv bewertete Heckeler darüber hinaus, dass Verwaltungen das eigene Tätigkeitsspektrum mit individuell vereinbarten Leistungskatalogen stärker in den Fokus rücken und damit eine Abkehr vom „reinen Preisvergleich“ einleiten können. „Zugleich bieten immer mehr und immer spezifischere digitale Instrumente die Chance, das eigene Leistungsangebot zu erweitern“, erinnerte er. „Die Digitalisierung ist für viele von uns eine große Herausforderung. Sie birgt jedoch immense Potenziale, die es zu nutzen gilt: Abläufe können effizienter und transparenter für Mitarbeiter und Kunden organisiert, die Kommunikation mit wenig Aufwand ausgeweitet werden.“

Als „größtes Manko der Reform“ bezeichnete Heckeler die Tatsache, dass zwar endlich die Online-Teilnahme an Eigentümerversammlungen möglich ist, der Gesetzgeber jedoch nach wie vor keine reinen Online-Versammlungen vorgesehen hat. „Es kann nicht länger sein, dass die Digitalisierung im Bereich der Wohnungseigentümergemeinschaften künstlich aufgehalten wird!“, betonte der Verbandspräsident. „Damit die Klima- und Mobilitätswende im Gebäudebereich nachhaltig gelingen kann, muss im Koalitionsvertrag fest verankert werden, dass die künftige Regierung eine rechtssichere gesetzliche Lösung für reine Online-Eigentümerversammlungen schaffen wird!“

Im Blick auf die anstehende Bundestagswahl wies Heckeler auch darauf hin, dass die Gesellschaft maßgeblich vom Mittelstand getragen wird, der substanziell zum Wohlstand des Landes beiträgt. „Die Erhöhung des Spitzensteuersatzes, so wie es LINKE, SPD und Bündnis90/Die Grünen planen, kann vor diesem Hintergrund keine tragfähige Lösung für die Zukunft sein“, warnte er.  

Beim 29. Deutschen Verwaltertag begrüßt der VDIV Deutschland rund 900 Fach- und Führungskräfte aus der Immobilienverwaltung. Neben einem umfangreichen Fachprogramm bietet der jährlich stattfindende Kongress die größte Fachausstellung der Branche mit rund 100 Dienstleistern und Unternehmen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Damit das wichtigste Branchenevent des Jahres trotz der Covid-19-Pandemie stattfinden kann, hat der VDIV Deutschland in engem Austausch mit dem Tagungshotel Estrel Berlin ein ausgefeiltes Hygiene- und Sicherheitskonzept erstellt. Die Gesundheit aller Veranstaltungsteilnehmer steht dabei an erster Stelle. Auch in diesem Jahr können die Besucher eine Event-App nutzen, die zahlreiche Netzwerk- und Kontaktmöglichkeiten bietet.

VDIV-Präsidium im Amt bestätigt

2021-09-2213:29

Die 37. Delegiertenversammlung des Verbandes Deutscher Immobilienverwalter (VDIV) bestätigte heute Wolfgang D. Heckeler einstimmig im Amt des Verbandspräsidenten. Ebenfalls wiedergewählt wurden Vizepräsidentin Sylvia Pruß und die Beisitzer Ralf Michels und RA Marco J. Schwarz. Neu ins Präsidium gewählt wurde André Jahns als Schatzmeister. Werner Merkel trat nicht mehr zur Wahl an.

Wolfgang D. Heckeler weiter Präsident des VDIV Deutschland

Die 37. Delegiertenversammlung des Verbandes Deutscher Immobilienverwalter (VDIV) bestätigte heute Wolfgang D. Heckeler einstimmig im Amt des Verbandspräsidenten. Ebenfalls wiedergewählt wurden Vizepräsidentin Sylvia Pruß und die Beisitzer Ralf Michels und RA Marco J. Schwarz. Neu ins Präsidium gewählt wurde André Jahns als Schatzmeister. Werner Merkel trat nicht mehr zur Wahl an.

Am 22. September bestätigte die VDIV-Delegiertenversammlung Wolfgang D. Heckeler einstimmig im Amt des Präsidenten. Der Vorstandsvorsitzende des mitgliederstarken Verbandes der Immobilienverwalter Baden-Württemberg geht damit in seine vierte Amtszeit und steht dem Verband für weitere fünf Jahre vor.

Ebenfalls im Amt einstimmig bestätigt wurde Vizepräsidentin Sylvia Pruß (Strausberg), zugleich Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg. Weiter im Präsidium und auch einstimmig gewählt sind auch die Landesvorsitzenden aus Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern / Hamburg Ralf Michels (Hamburg) sowie der Landesvorsitzende aus Bayern, RA Marco J. Schwarz (München).

Neu und ebenfalls einstimmig ins Präsidium gewählt sowie mit der Aufgabe des Schatzmeisters betraut wurde André Jahns (Wolfenbüttel), zugleich Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen / Bremen. Er übernimmt das Amt von Werner Merkel (Wehrheim). Der hessische Landesvorsitzende bekleidete die Position seit 2006 und wurde unter Beifall verabschiedet.

29. Deutscher Verwaltertag: Messeplan online

2021-09-1611:57

In einer Woche öffnen sich die Türen zum 29. Deutschen Verwaltertag - dem größten und wichtigsten Kongress der Wohnungs- und Immobilienverwalterbranche. Auch in diesem Jahr ist der Zuspruch von Teilnehmern wie Ausstellern enorm. Damit sich alle einen Überblick über die Fachmesse verschaffen können, die parallel zum Fachprogramm stattfindet, wurde nun vorab der Ausstellerplan veröffentlicht. 

In einer Woche öffnen sich die Türen zum 29. Deutschen Verwaltertag - dem größten und wichtigsten Kongress der Wohnungs- und Immobilienverwalterbranche. Auch in diesem Jahr ist der Zuspruch von Teilnehmern wie Ausstellern enorm. Damit sich alle einen Überblick über die Fachmesse verschaffen können, die parallel zum Fachprogramm stattfindet, wurde nun vorab der Ausstellerplan veröffentlicht: 

Bundesrat vertagt novellierte Heizkostenverordnung

2021-09-1609:44

Der Bundesrat hat überraschend die novellierte Heizkostenverordnung als Tagesordnungspunkt von der letzten Plenarsitzung am 17. September 2021 genommen und vertagt, nachdem die Bundesratsausschüsse für Wirtschaft und Umwelt in ihren Sitzungen am 2. September 2021 darüber beraten hatten. 

Der Bundesrat hat überraschend die novellierte Heizkostenverordnung als Tagesordnungspunkt von der letzten Plenarsitzung am 17. September 2021 genommen und vertagt, nachdem die Bundesratsausschüsse für Wirtschaft und Umwelt in ihren Sitzungen am 2. September 2021 darüber beraten hatten.

Zuvor hatte die Bundesregierung die geänderte Verordnung bereits beschlossen. Im Kern der Neuregelung stehen die Fernablesbarkeit der Messgeräte sowie mehr Informationen für die Nutzer. Mit der Änderungsverordnung werden Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Eigentlich hätte dies schon bis zum 25.10.2020 stattfinden müssen. Der VDIV hatte im Rahmen der Verbändeanhörung zu den geplanten Neuerungen umfassend Stellung genommen (» der VDIV berichtete)

Grund für die Vertagung im Bundesrat sei zum einen die Tatsache, dass umfangreiche Stellungnahmen der Messdienstleister-Verbände eingegangen waren, deren Bearbeitung noch nicht abgeschlossen ist. Außerdem solle nach den Vorstellungen des grün geprägten Umweltausschusses mit der Novelle der Heizkostenverordnung eine Regelung zur Aufteilung der Kosten des CO2-Preises zwischen Vermieter und Mieter eingeführt werden, die der Bund nicht beschlossen hatte.

Die neue Anforderung der Interoperabilität und somit ein erleichterter Einstieg in das Submetering greift für die Energieversorger erst mit Inkrafttreten der neuen Verordnung. Unabhängig vom konkreten Umsetzungszeitpunkt der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) in nationales Recht bleibt die in der EED gesetzte Frist, wonach Ende 2026 alle Mehrfamilienhäuser vollständig mit fernauslesbaren Verbrauchsmessgeräten ausgestattet sein müssen. Bedauern über die Vertagung der Heizkostenverordnung äußerte Kalo-Geschäftsführer Dirk Then. Er befürchtet Verunsicherung in der Branche - und das auf Kosten des Klimaschutzes. Denn, so die Begründung von Then, je schneller Wohnungsunternehmen, Verwalter und Privateigentümer funkauslesbare Technologie einsetzen und ihren Bewohnern die unterjährige Verbrauchsinformation (UVI), anbieten, desto eher können die in der EED formulierten Einsparziele erreicht werden.

Erst nach der Zustimmung des Bundesrates kann die novellierte Heizkostenverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden und in Kraft treten.

Ersterwerb selbstgenutzter Wohnimmobilien: Bald Grunderwerbssteuerfrei?

2021-09-1509:46

Mittlerweile wird es immer schwieriger aus eigenen finanziellen Mitteln ein Eigenheim zu kaufen. So ist es für Menschen mit durchschnittlichem Verdienst eine Herausforderung, mit einer eigenen Wohnimmobilie beispielsweise für den eigenen Ruhestand vorzusorgen. Dafür verantwortlich ist die jüngste Entwicklung des Immobilienmarktes mit seinen kontinuierlich ansteigenden Preisen.

Mittlerweile wird es immer schwieriger aus eigenen finanziellen Mitteln ein Eigenheim zu kaufen. So ist es für Menschen mit durchschnittlichem Verdienst eine Herausforderung, mit einer eigenen Wohnimmobilie beispielsweise für den eigenen Ruhestand vorzusorgen. Dafür verantwortlich ist die jüngste Entwicklung des Immobilienmarktes mit seinen kontinuierlich ansteigenden Preisen.

Um diesem Missstand Abhilfe zu schaffen, ist das Bundesland Schleswig-Holstein aktiv geworden. Mit einem Antrag legte es dem Bundesrat die „Entschließung des Bundesrates: Förderung des Ersterwerbs von eigengenutzten Wohnimmobilien“ vor. Die Anlage soll vom Bundesrat an die Bundesregierung weitergegeben werden. Gegenstand ist die Prüfung, inwiefern Ausnahmeregelungen für die Festsetzung der Grunderwerbssteuer für eigengenutzte Immobilien zu Wohnzwecken möglich sind. Anschließend soll auch ein Gesetzentwurf zu dieser Thematik vorgelegt werden. Da die Grunderwerbssteuer einen sehr großen Prozentsatz der Erwerbsnebenkosten darstellen, soll mit dieser Maßnahme der Erwerb erleichtert werden.

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